Wir, die Buchbranche mit all ihren Teilnehmern und unseren vielen Verwandten im Gedruckten: Wir stehen für mehr als ein »Geschäft« – wir stehen für eine Kultur, über deren Wandel und tendenziellen Verlust im Nichts des Digitalen wir wenigstens eine gesellschaftliche Debatte wollen sollten.

via Meinung: Buchmarketing: Gutenberg, lass krachen | Medien | boersenblatt.net.

Es ist die Diskrepanz zwischen dieser immer wieder proklamierten „Wir sind was besseres“-Mentalität und der faktischen Realität in deutschen Filialbuchhandlungen, die zu der aktuellen Situation des Sortimentbuchhandels geführt hat.

Wir sind eben nichts besseres, wenn wir allesamt unsere Eingangbereiche mit Bestsellern und Modernem Antiquariat zustellen.

Da helfen auch pseudoidentitätsstiftende Sonntagsreden nichts; die Abgrenzung darf nicht im „wir“, sondern muss im „ich“ liegen.

Ebenso wenig hilfreich: Selbstkasteneiung durch die anhaltende Fehlinterpretation der Allensbacher Berufsprestige-Skala.