Google facts and figures (massive infographic) | Royal Pingdom.



Legal DVD Vs. Pirated Copy via i.imgur.com

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verlangt von jedem Teilnehmer eine Unterschrift der “Eligibility-Erklärung”, einer schriftlichen Anerkennung der IOC-Richtlinien. Darin ist es den Athleten ausdrücklich untersagt, journalistisch tätig zu werden. Ein generelles Verbot von Blogs, Nachrichtenverbreitung auf Facebook oder per Twitter ist darin aber nicht enthalten.

Der Umgang mit Blogs während der Olympischen Spiele ist in einem eigenen Guidebook geregelt, das die nationalen Verbände vom IOC erhalten haben. “Eintragungen in Blogs werden vom IOC als persönliche Entfaltung und nicht als journalistische Tätigkeit gewertet”, heißt es im 20-seitigen Leitfaden des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der auf zwei Seiten das Thema “Blogging” behandelt.

(Süddeutsche.de, 11.02.2010)

Strikte Anweisungen gibt es vom NOK auch, was die journalistischen Aktivitaeten der Athleten waehrend der Olympischen Spiele betrifft: Auf keinen Fall duerfen Interna und Bilder aus dem Dorf von Team-Mitgliedern nach aussen transportiert werden. Deshalb hat das NOK ein Verbot von journalistischen Taetigkeiten ausgesprochen, um die Privatsphaere der Aktiven zu schuetzen. Untersagt sind deshalb Kolumnen fuer Zeitungen, Beitraege fuer Privatradios und sogar Enthuellungen auf den eigenen Homepages. “Es ist ja in Mode gekommen, im Internet Tagebuecher zu schreiben. Auch das bewerten wir als journalistische Taetigkeit”, sagte Heiner Henze, der Generalsekretaer des NOK Deutschland. Jeder Athlet hat sich vor Anreise schriftlich dazu verpflichtet, die Regeln einzuhalten.

(Süddeutsche Zeitung, 15.10.2000)



via mashable.com



via www.limpfish.com

Das Volk sieht die Strafe, aber es sieht nicht das Verbrechen, und weil es die Strafe sieht, wo kein Verbrechen ist, wird es schon darum kein Verbrechen sehen, wo die Strafe ist. Indem ihr die Kategorie des Diebstahls da anwendet, wo sie nicht angewendet werden darf, habt ihr sie auch da beschönigt, wo sie angewendet werden muß.”

Karl Marx 1842 in den Debatten über das Holzdiebstahlsgesetz - und nicht etwa über das Urheberrecht im digitalen Zeitalter.

[via Dirk von Gehlen]

“Aber wahrscheinlich ist die eigentliche Begabung der “Big Brother”-Macher sowieso, all die verlorenen Seelen in diesem Land aufzuspüren, die man auf keinen Fall ins Fernsehen lassen sollte. Um dann mit ihnen genau das Gegenteil zu unternehmen.”

- Peer Schader im F.A.Z.-Fernsehblog über die Teilnehmer der neuen Big Brother Staffel.


Tocotronic - Mach es nicht selbst (VÖ 17.12.09)

“Darüber hinaus können auch schon 3 Lieder für beste Unterhaltung sorgen.”
Die Nokia Care Hotline, auf die Frage warum das Modell 5000 über lediglich 12 MB Speicher und keinen Kartenslot verfügt. Grund für die Anfrage war wohl Nokias Werbeslogan:
“Mit dem haben Sie Ihre Lieblingssongs immer mit dabei. Vielseitige Musik- und Multimedia-Funktionen sorgen für beste Unterhaltung.”
“Gehen wir also in einem digitalen Marsch durch die Institutionen dorthin, wo die Überforderung jeden Tag stattfindet: in die Büros, in die Redaktionen, in die Parteien, zu unseren Eltern gewissermaßen, die vor ihren Bildschirmen sitzen und nicht weiterwissen und deshalb vielleicht Angst haben. Erklären wir ihnen, weshalb wir seltsame Fotos von uns ins Netz stellen und trotzdem erwarten, dass unsere zukünftigen Arbeitgeber nicht in diesen manchmal öffentlich zugänglichen, aber privaten Daten herumschnüffeln. Es würde ja auch niemand gern bei einer Firma arbeiten, die den Hausmüll eines Bewerbers durchwühlt, selbst wenn die Tonne vor der Tür steht. Erklären wir ihnen, dass die Gleichzeitigkeit oder das Multitasking bei uns in erster Linie die Wirkung von medialer Zerstreuung hat - die Generation vor uns hat eben nebenbei ferngesehen, unendliche viele Stunden am Tag. Erklären wir ihnen, dass der Unterschied zwischen der Veröffentlichung der eigenen Daten und der staatlichen Überwachung der gleiche ist wie der Unterschied zwischen “sich im Klo einschließen” und “im Klo eingeschlossen werden”.”

- Sascha Lobo antwortet Frank Schirrmacher auf SPIEGEL ONLINE