Trotz dieser Infrastruktur fällt mein Beitrag zur Familienarbeit im Vergleich zu dem meiner Frau eindeutig zu gering aus. Warum? So wie jeder wohlfeil ökologisch reden kann oder „links“ und damit durchkommt, wenn er nicht gerade SUV fährt, so kann man als mikroengagierter, aber grundsätzlich aufgeschlossen redender Vater auch schnell mal ein Jahrzehnt überstehen. Kurzum: Männer spüren den Druck des Ernährers, Männer leiden darunter, wenn sie zu wenig Zeit für ihre Kinder haben, und gleichzeitig drücken sie sich.

Quelle: Meine Frau arbeitet sieben Tage die Woche | Heinrich-Böll-Stiftung